csm_kompass_slideshow_2d57a10a29
csm_sonnenaufgang_slideshow_587ec3b097
csm_steine_slideshow_613a0ea059

Lilith in Haus 6

Bei Lilith im sechsten Haus sollte man sich zunächst nochmal vergegenwärtigen, welche Lebensbereiche das Haus 6 umfasst.

Bei diesen Lebensbereichen erlebt man möglicherweise immer wieder ähnliche Gedankenmuster, die mit verletzten Gefühlen in diesen Lebensbereichen zu tun haben. Allgemein ausgedrückt, wirkt sich Lilith im Haus 6 so aus, dass sich der Alltag nicht so reibungslos bewältigen lässt. Möglicherweise hat man Probleme mit Routine und Ordnung, mit Unterordnungen in einem Arbeitsverhältnis, mit der richtigen Dosierung der Arbeit zwischen Lethargie und Workaholiker-Dasein, mit seiner Gesundheit oder mit anderen Themen des 6. Hauses.

Die Lösung wird darin gesehen, sich solche Erlebnisse, Erfahrungen bzw. Erinnerungen und den damit einhergehenden verletzten Gefühlen aus der Vergangenheit bewusst zu machen, was durchaus schmerzlich sein kann. Erst wenn man sich darüber klar wird, dass es immer wieder zu solchen Themen in seinem Leben kommt und dass man diese annimmt als etwas was zu einem gehört anstatt zu ignorieren kann man sich diesbezüglich weiterentwickeln. Ganz wichtig ist hierbei das Verzeihen und zwar anderen gegenüber als auch gegenüber sich selber. Aus diesem Blickwinkel heraus kann sich dann der erforderliche Mut entfalten, die Dinge künftig anders anzugehen und die Lilith Energie zu nutzen.

Beispiele für solche Erfahrungen, verletzten Gefühlen oder negativen Gedanken im Haus 6 könnten sein:

  • Als Kind erlebte man möglicherweise, dass man sich ständig anpassen musste.
  • Man erlebte immer wieder, dass man sich möglichst unauffällig verhalten soll.
  • Vielleicht ist man in einer Atmosphäre der Angst aufgewachsen, die einem auch das Gefühl vermittelt hat, gewisse Begrenzungen nicht zu überschreiten.
  • Man durfte nur das tun, was die anderen zugelassen haben.
  • Möglicherweise hat man im frühen familiären Umfeld öfters Unehrlichkeit und Heuchelei erlebt.
  • Vielleicht erlebte man sich häufig als ungeschickt.

Beispiele für Lösungen solcher Themen können sein:

  • Sich ein Arbeitsumfeld schaffen mit möglichst viel Selbständigkeit.
  • Ein Berufsalltag mit Gleichberechtigung wäre besser als eine Arbeitsumgebung mit hierarchischen Strukturen.
  • Es sollten möglichst keine abqualifizierenden Arbeiten gemacht werden, sondern seine Arbeit sollte eher in den Dienst einer höheren Sache gestellt werden.
  • Ein Betätigungfeld suchen, bei dem Kreativität im Vordergrund steht anstatt Routine.
  • Sich darüber bewusst werden, dass man anfällig sein könnte für Süchte jeglicher Art, wobei hierzu beispielsweise auch der Workaholiker zählt als auch übertriebener Perfektionismus.
  • Im Falle von sich wiederholenden gesundheitlichen Themen möglicherweise auch prüfen, wie sein Arbeitsalltag wirklich aussieht (z.B. Workaholiker).
  • Sich darüber Gedanken machen, ob man sich möglicherweise innerlich häufig weigert, sich um alltägliche pragmatische Dinge zu kümmern (z.B. Anschaffung eines Weckers, die Busfahrzeiten kennen) und ob einem dann nicht öfters solche Themen sozusagen von außen angezeigt werden indem beispielsweise die Haushaltshilfe überraschend ausfällt.
  • Sich mit dem Thema auseinandersetzen, dass man einerseits nur wirklich Erklärbares akzeptiert, andererseits aber auch von Hintergründigen, von nicht so einfach erklärbaren Phänomenen sich angezogen fühlt diese aber gleichzeitig ablehnt.
  • Einen Arbeitsbereich suchen, bei dem gewisse Wunder der Natur und Vernunft aufeinanderstoßen.
  • Betätigungen suchen, bei denen man sozusagen als Brücke zwischen zwei Welten fungieren kann.
  • Sich seiner Talente bewusst werden, wie beispielsweise einer sehr guten Beobachtungsgabe, kritisches Denken, ein hohes Maß an Gründlichkeit.
  • Berufe, die bei einer solchen Konstellation häufig vorzufinden sind, sind beispielsweise Hebamme oder Psychologe.